Oriental Food: Indisches Curry nach Inga

Letzte Woche durfte ich endlich die indische Küche  für mich entdecken, denn Inga hat für mich gekocht. Leider waren wir etwas in Zeitnot, daher wurde sehr flott gearbeitet und es blieb keine Zeit für Bilder während des Produktionsprozesses.

Indisches Curry mit Huhn

 

Wir brauchen (die Menge reicht gut für 6 Portionen):

  • zum anbraten Ghee oder geklärte Butter oder Butterschmalz oder zur Not Butter mit Öl gemischt
  • 3 kleine oder zwei große Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • ein etwa daumengroßes Stück frischer Ingwer
  • 2 grüne Chili (ok, wir hatten 3 drin. Kommt immer drauf an, wie scharf man es mag)
  • 1 Bund frischen Koriander
  • 750g Huhn
  • 3 Paprikaschoten
  • 2 Dosen Pizzatomaten/stückige Tomaten, ungewürzt (á 400g)
  • 2 Becher Joghurt (als 300-400g; wir haben griechischen Joghurt verwendet, der hat mehr Fett)
  • evtl. Mandelblätter zum dekorieren

außerdem folgende Gewürze:

  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Currymischung (also Currypulver, aber bitte nicht das ganz billige von Tip, das schmeckt nach nichts)
  • Koriandersamen, gemahlen (heißt meistens nur Koriander, gemahlen)
  • Kreuzkümmel
  • Curcuma (das ist das, was das Currypulver gelb macht)
  • evtl. Korianderpaste
  • Currypaste
  • evtl. getrocknete Chiliflocken oder Chilipulver

Zunächst wird fleißig geschnippelt. Die Zwiebeln fein würfeln, den Knoblauch sehr fein hacken.

 (Trick: erst irgendwie in Streifen/Scheiben/Würfel schneiden und dann mit dem flachen Messer fest auf das Arbeitsbrett quetschen, so lässt er sich viel leichter hacken)

Den Ingwer schälen und fein hacken.

Die Chilis entkernen (halbieren und die Kerne rauskratzen) und ebenfalls fein hacken.

Einen großen Topf auf halber Hitze aufsetzen und etwas Fett darin erhitzen. Als erstes die Zwiebel dazu geben, wenn diese glasig wird, den Knoblauch und den Ingwer dazugeben und alles leicht anbräunen lassen. Von allen Gewürzen etwas dazu geben (Salz, Pfeffer und Zucker kommen erst später zum abschmecken, ansonsten von allem erstmal einen TL, Koriander etwa 2 TL und von der Currypaste gut 1,5-2 EL). Die Gewürze jetzt eine Weile mitrösten lassen. Währenddessen das Fleisch von etwaigen Sehen befreien, in mundgerechte Würfel schneiden und anschließend mit in den Topf geben, so dass das Fleisch die Gewürze gut annehmen kann. Fleisch von allen Seiten anbraten und die Temperatur runternehmen.

Die Paprika länger halbieren, entkernen, Waschen und in Streifen schneiden. Mit in den Topf geben und kurz mitrösten lassen. Beide Dosen Tomaten dazugeben Deckel aufsetzen und gut 10-15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Den frischen Koriander hacken, evtl. ein paar Blätter zur Deko überlassen. Ein halber Bund sollte reichen, wer allerdings keine Korianderpaste bei den Gewürzen verwendet hat nimmt einfach einen ganzen Bund.

Die Temperatur jetzt fast ganz wegnehmen (bei einem Elektroherd reicht die Resthitze, bei einem Gasherd einfach auf ganz kleine Flamme gehen) und den Joghurt einrühren (dieser darf auf keinen Fall mehr wild kochen, sonst flockt er aus). Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Mit den Chiliflocken kann jetzt noch an der Schärfe gefeilt werden, kräftiger im Geschmack wird es durch etwas mehr Currypaste. Als letztes den gehackten Koriander unterrühren.

Bei uns gab es dazu Basmati&Wildreis von Oryzo, der hat extrem gut gepasst. Zur Deko kann man ein paar Mandelblätter drüberstreuen, die geben auch einen schönen Knack beim essen.

Wer das weniger fleischlastig möchte, kann auch einen Teil des Huhns mit Gemüse ersetzen. Ich Könnte mir gut vorstellen, dass man nur 300-500g Fleisch nimmt und den Rest mit Brokkoli ergänzt (diesen würde ich kurz vorblanchieren (=> kurz in kochendes Wasser geben)  und erst kurz vor Ende der Garzeit in das Curry geben, damit er nicht matschig wird.

Als Varianten kann man statt Joghurt auch Kokosmilch benutzen oder das ganze in eine etwas andere Richtung bringen in dem noch etwas Obst mitgegart wird (z.B. Mango in Spalten oder Ananas).

Jetzt hab ich Hunger gekriegt und muss einkaufen gehen. Schade, dass heute keiner für mich kocht. Angebote diesbezüglich sind gerne gesehen. Freiwillige?

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