Potatoeparty – Schwedische Fächerkartoffeln (Hasselbacks)

Nachdem es neulich einen ausführlichen Artikel zum Thema Steaks gab, wollte ich euch heute mal eine meiner Liebingsbeilagen vorstellen.

Kartoffeln esse ich, als jemand der noch mit einem Kartoffelacker im Garten aufgewachsen ist, sowieso sehr gerne. Mitlerweile ist es leider so, dass ich es als recht schwierig empfinde Kartoffeln aufzutreiben, die auch tatsächlich nach etwas schmecken. Hier hilft natürlich am ehesten selbst ziehen oder direkt vom Bauern (z.B. auf einem Wochenmarkt kaufen). Auch für Supermarkteinkäufer gibt es gelegenltlich recht brauchbare Sorten (z.B. ‚Krone‘). 

Man unterscheidet generell in Sorten die

  • mehlig (Eintöpfe oder Kartoffelpürree)
  • vorwiegend festkochend (Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln,…) oder
  • festkochend (Bratkartoffeln, Gratins, Kartoffelsalat)

sind (steht idR auf einem Schild am Kartoffelnetz gekennzeichnet). 

Bei mir zuhause findet man eigentlich immer nur vorwiegend festkochende Kartoffeln, da ich diese als am wandlungsfähigsten empfinde.


Neben den üblichen Zubereitungsarten gibt es auch einige leckere und trotzdem einfache Ideen, die ein wenig Abwechslung in die Kartoffel als das oft als langweilig verpöhnte Gemüse bringen. 

Zu nennende Beispiele wären hier etwa Buoillonkartoffeln, Stuffed Potatoe Skins oder Fächerkartoffeln – und genau diese letzeren möchte ich hier gerne vorstellen.

Schwedische Fächerkartoffeln

Wir brauchen (als Beilage für 2 Personen)

  • je nach Größe 4-6 Kartoffeln
  • etwa 30g kalte Butter
  • Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss
  • eine handvoll geriebener Käse (z.B. Gouda, Mozzarella oder Parmesan)
  • etwa 50ml Sahne
  • (ggf. 1-2 EL Schmand oder saure Sahne)

Die Zubereitung  ist recht einfach und lässt sich gut vorbereiten. 

Als aller erstes den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Nun in eine Auflaufform (oder auf ein Blech mit Backpapier) etwas Öl geben und verreiben (damit die Kartoffeln nicht direkt festbacken)

Die Kartoffeln nicht schälen aber gut unter fließendem Wasser abschrubben.

Nun die Kartoffeln gefächert quer einschneiden und zwar so, dass jede Scheibe etwa 2-3 mm dick ist. Wichtig: nicht DURCH-schneiden sondern einen etwa 2mm hohen Boden stehen lassen, der die Kartoffel zusammenhält. Als nächstes dünne Scheibchen von der Butter abschneiden und etwa in jeden zweiten Fächer stecken. Die Kartoffeln in die Auflaufform setzen und mit Salz und Pfeffer bestreuen. 

Die Auflaufform wandert jetzt für eine Gute Stunde in den Ofen (wenn die Kartoffeln sehr klein sind, verkürzt sich die Zeit). Nun die Garung mit einem Messer prüfen, wenn die Kartoffeln schon einigermaßen weich sind wird jetzt etwas Sahne (evt. verrührt mit dem Schmand) mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt und über die Kartoffeln gegeben und anschließend etwas Käse darüber gegeben. Dies jetzt noch einmal für etwa 20 Minuten in den Ofen stellen, bis der Käse eine schöne Farbe bekommen hat.

Wer das Ganze ohne Käse machen möchte, kann auch zu Anfang noch ein paar Butterflocken und etwas Paniermehl über die Kartoffeln geben und erreicht hierdurch einen knusprigen Effekt.

Diese Beilage passt gut zu Gegrilltem (ob man diese Kartoffeln auch in Alufolie in der Grillgut machen kann, werde ich in der nächsten Woche mal ausprobieren), Fisch oder Steaks, bzw. allem Kurzgebratenem.

Variieren könnte man auch, in dem man in die Fächer dünne Zwiebel- und/oder Speckscheiben steckt.

Guten Hunger!

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