Crispy Southern Fried Buttermilk Chicken

Howdy y’all!

Eigentlich war das heute alles anders geplat. Eigentlich wollte ich mir einfach ein leckeres Rindersteak kaufen und mich darüber freuen. Der Metzger meines Vertrauens hatte aber nicht mehr was ich wollte also habe ich einfach ohne nachzudenken ein frisches, ganzes Hähnchen gekauft.

Schnell flogen noch ein Becher Buttermilch und eine Süßkartoffel in den Einkaufswagen und mein schon lange angedachter Plan mal so richtig Southern Style zu kochen rückte zum greifen nahe.

Crispy Southern Fried Buttermilk Chicken with Onion Rings

Für das Fried Chicken brauchen wir:

  •  1 ganzes Huhn (man kann natürlich auch nur Einzelteile verwenden)
  • 1 Becher Buttermilch (500ml)
  • 1TL Senf
  • (- evtl. etwas gehackter Knoblauch)
  • Salz, Pfeffer, scharfes Paprikapulver
  • 1 Tasse Mehl
  • 2 gehäufte EL Speisestärke
  • etwas Thymian
  • etwas Oregano
  • reichlich Frittieröl und einen Topf oder eine Fritteuse

Als erstes wird das Huhn zerteilt. Da das heute auch mein erstes Mal war gibt es zur Erklärung ein Fremdvideo von YouTube, was mir weitergeholfen hat.

Und so sah das dann nach meinen Versuchen aus. Ich habe zusätzlich dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt und die Schenkel entbeint – an sich war das nicht so schwierig, wie sich im nachhinein aber gezeigt hat war es für Fried Chicken nicht die beste Idee, da das Stück sich dann eher zum füllen und/oder binden eignet.

Die ausgelöste Karkasse und alle übrigen Abschnitte habe ich übrigens mit rumfliegenden Gemüse(-resten) zu einer Brühe aufgesetzt und kann die morgen genießen :>

Nun in einer Schüssel oder Frischhaltedose die Buttermilch mit einem Teelöffel Senf, etwa einem TL Salz, etwas Pfeffer und Paprikapulver (wer mag kann hier nur Knoblauch zugeben) verrühren und die Hähnchenteile hineinlegen, so dass sie alle von der Marinade umhüllt sind. Bis zur Zubereitung in den Ofen stellen (die meisten Rezepte geben eine Marinadezeit von ca. 8 Stunden vor, bei mir waren es knapp 2. Wer rechtzeitig plant, kann das Ganze auf jeden Fall gut über Nacht in den Kühlschrank stellen).

Zur eigentlichen Zubereitung das Mehl, die Speisestärke, 2 TL Salz und Gewürze nach Wahl (scharfes Paprikapulver, Cayenne,  Tyhmian, Oregano,…) in einen Gefrierbeutel geben und gut vermischen. Die Hähnchenteile nun eins nach dem anderen aus der Marinade fischen, gut abtropfen lassen, auf die Mehlmischung geben, den Gefrierbeutel gut zuhalten und kräftig schütteln, so dass sich das Mehl gut verteilt. Die mehlierten Teile auf einem Teller für etwa 10 Minuten an die Seite legen.

In einem Topf mindestens 3 Finger hoch Öl erhitzen (oder eben die Fritteuse einschalten). Wie man auf meinen Fotos sieht, habe ich mein Ofenthermometer in einer Konstruktion mit einem Kopflöffel so platziert, dass ich in etwa die Temperatur einschätzen konnte. Gewünscht sind 160-180°C. Die Hähnchenteile in das heiße Fett geben, vorher das überschüssige Mehl abklopfen. Nach etwa 8 Minuten wenden und auf der anderen Seite noch einmal 8 Minuten backen, bis alles gold braun ist. Nach dem ausbacken auf einem Gitter abtropfen und alles einen kurzen Moment abkühlen lassen.

Nach dem ausbacken kann man das Öl durch ein (Metall-)Sieb mit einem Küchenkrepp ausgelegt kippen und mehrere Male weiterverwenden.

Für die folgenden Onionrings habe ich das Mehl, das beim Hähnchen panieren übergeblieben ist einfach weiterverwendet. Wer das nicht möchte, oder die Rings solo machen will braucht:

Fried beer-battered Onionrings

  • 1/2 Tasse Mehl
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 TL Salz
  • Gewürze nach Wahl (s.o.)
  • 200ml Bier (Weißbier oder Pils)
  • 2 große Zwiebeln

Mehl, Stärke und Gewürze verrühren und so viel Bier zu geben, bis ein Teig entsteht der eine leicht zähflüssige Konsistenz hat (etwas flüssiger als Waffelteig). Nun die Zwiebeln schälen und in 1 cm breite Ringe schneiden. Die Ringe durch den Teig ziehen, ganz kurz abtropfen lassen und in heißem Fett ausbacken.

Ursprünglich war die Beilage meiner Wahl Süßkartoffel – allerdings sind meine Sweet Potatoe Fries direkt aus dem Ofen in den Mülleimer gewandert. Da besteht auf jeden Fall noch Verbesserungsbedarf 😉

Nach so viel deep fried food nähert sich bei mir jetzt das Fresskoma…

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