Upside Down: Tarte Tatin mit Apfel und Rosmarin

In letzter Zeit habe ich einfach ein Herz für Süßes.

Heute habe ich mich von einem französischen Klassiker inspirieren lassen und das ganze etwas frischer gemacht.

Tarte Tatin mit Apfel und Rosmarin

Wir brauchen:

  • Einen großen Apfel
  • Zucker
  • Blätterteig (2 Platten von dem gefrorenen oder den aus der Kühlung)
  • 6 Nadeln Rosmarin
  • Ein Stich Butter
  • 3 EL Créme Fraîche
  • ½ Vanilleschote

Etwas Zucker in eine ofenfeste (also eine, die keine Kunststoffgriff hat 😉 ) Pfanne (24cm Durchmesser) geben, so dass der Pfannenboden knapp bedeckt ist. Den Rosmarin fein hacken und auf dem Zucker verstreuen. Nun den Apfel schälen, entkernen und in Scheiben (2-3mm) gleichmäßig in der Pfanne verteilen. Nun noch ein ganz bisschen Zucker über die Äpfel streuen. Die Pfanne auf mittlere Hitze auf den Herd stellen.

Den Ofen derweil auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Sobald der Zucker anfängt zu ‚blubbern‘, die Hitze etwas runter stellen und die Äpfel im Zucker köcheln lassen. Sobald der Zucker anfängt zu bräunen gut aufpassen! Von braun zu verbrannt geht es sehr schnell. Wenn eine schöne goldbraune Farbe des Zuckers erreicht ist, die Pfanne von der Hitze nehmen und einen Stich Butter dazugeben.

Den Blätterteig ausrollen und in eine halbwegs runde Form bringen. Anschließend über die Äpfel in die Pfanne legen und mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. Die Tarte in den vorgeheizten Ofen stellen und für 30 Minuten backen.

Vorsicht beim rausnehmen der Pfanne, nicht vergessen, wie heiß der Griff wird (ja, ich gehöre zu den Doofen, die immer wieder an heiße Pfannen- und Topfgriffe packen. Manche Leute lernen es einfach nicht!).

Die Tarte in der Pfanne etwa 5 Minuten abkühlen lassen und auf einen großen Teller stürzen. Die Créme Fraîche mit ein bisschen Zucker und dem Mark der Vanilleschote verrühren und zur Tarte servieren. Mjam Mjam.

Anstelle der Créme Fraîche kann man auch Vanillesoße oder Eis dazu reichen. Auch ganz für sich selbst ist die Tarte ein tolles Dessert oder Sonntagskuchen. Wer es noch fruchtiger möchte, kann die Apfelmenge erhöhen und/oder statt den großen Scheiben auch schmalere Spalten schneiden (diese würden in dem Falle gleichmäßiger im Zucker köcheln).

 

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