Happy Halloween mit Kürbis-Käse-Kuchen für Möchtegern-Superhelden

Gruselige Fratzen, grässliche Kostüme, Vampire, die um die Ecke lugen. Am Samstag steht der amerikanischte Feiertage überhaupt an: Halloween. Die Nacht vor Allerheiligen  wird in den USA in allen Ecken traditionell gefeiert. In dieser Nacht soll die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten besonders dünn sein und Geistern und Monstern erlauben, unter uns zu wandeln. Und was dabei nicht fehlen darf, sind Süßigkeiten, die die bösen Geister milde stimmen. Diese werden an Haustüren verteilt – oder man setzt sich der Wut der finsteren Gestalten aus, ganz getreu dem Motto „Süßes, sonst gibt’s Saures“. 

Zumindest hierzulande wird es in diesem Jahr keine Umzüge geben, weder zu Halloween, noch dem in Deutschland deutlich weiter verbreiteten Martinssingen. Und auch auf Partys wird man verzichten müssen. Aber das heißt ja nicht, dass man sich nicht ein wenig Halloween in die eigenen vier Wände holen kann.  Und das geht ganz einfach mit dem Herbstgemüse schlechthin: Kürbis. Dekorativ ausgehöhlt lächelt er uns aus amerikanischen Film- und Serienproduktionen an – aber er ist vor allem auch lecker. Und ganz besonders pfiffig verarbeitet glänzt er als Star in einem Kürbis-Käse-Kuchen. Das richtige Aroma kommt durch die Gewürze dazu. Pumpkin Spice gibt’s übrigens gelegentlich auch als Gewürzmischung zu kaufen (/unbezahlte Werbung/ in Detmold zum Beispiel handgemischt im Gewürzladen von Viviane in der Krummen Straße – /Werbung/). Die Investition, oder die Zeit, um sich selbst einen Vorrat zu mischen, lohnt sich auf jeden Fall. Denn auch als Kaffeegewürz macht es sich richtig gut. Ein heißer Pumpkin Spice Latte macht an so manchem usseligen Herbstnachmittag richtig gute Laune.

Kürbis-Käse-Kuchen für Möchtegern-Superhelden

Wir brauchen:

für den Boden

  • 200g Mehl
  • 75g braune Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 100g kalte (!) Butter
  • zwei Spritzer Zitronensaft

für die Füllung

  • ca. 300g Kürbis (z.B. Hokkaido oder Butternut)
  • 2 Nelken
  • 300g Frischkäse, Doppelrahmstufe
  • 150g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 1 Vanilleschote
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • eine Prise Zimt
  • eine Prise Salz

Vorweg den Kürbis je nach Sorte schälen (bei Hokkaido ist das nicht nötig, hier kann die Schale mitverarbeitet werden), die Kerne auskratzen und in Würfel schneiden. In einen Topf geben, mit Wasser bedecken und zusammen mit den Nelken aufkochen. Solange köcheln, bis der Kürbis weich ist, das dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Dann durch ein Sieb abkippen, die Nelken heraussuchen. sie werden nicht mehr gebraucht. Den Kürbis abtropfen und etwas abkühlen lassen. Anschließend zu einer feinen Masse pürieren.

Für den Boden Mehl, Zucker, Backpulver, Salz, Eier und Zitronensaft verrühren. Das wird zunächst sehr krümelig und kein glatter Teig. Die Butter in Scheibchen schneiden und dazu geben. Mit einem Handrührer mit Knethaken mixen, soweit es geht, so dass viele Krümel in der Schüssel sind. Diese nun zügig mit den Händen zu einem Teig kneten – ordentlich verkneten, so dass keine Butterstückchen mehr drin sind! Dann zu einer Kugel formen, diese in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank legen (der Teig kann auch ohne Probleme wesentlich länger im Kühlschrank bleiben).

Wenn der Boden genug geruht hat, wird der Ofen zum Vorheizen angestellt auf 170 Grad Ober-/Unterhitze.

Jetzt geht’s an die Füllung: Das Kürbispüree mit dem Frischkäse, dem Zucker und den Eiern zu einer glatten Crème verrühren. Hier nun die Gewürze hinzufügen. Die Vanilleschote wird aufgeschnitten und ausgekratzt, nur das ausgekratzte Mark kommt in den Kuchen. Die Schote kann man trocknen und in ein Glas mit Zucker geben, so entsteht mit der Zeit toller, aromatischer, selbstgemachter Vanillezucker.

Den Bodenteig aus dem Kühlschrank nehmen, etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben und den Teig ausrollen. In eine gefettete Springform geben und einen etwa 2 Zentimeter hohen Rand formen. Nun mit einer Gabel ein paar Mal den Boden einstechen. Die Füllung auf den Boden geben und den Kuchen für etwa eine Stunde bei 170°C Ober-/Unterhitze in den Ofen schieben.

Wer noch nie Kürbis in dieser süßen Variante gegessen hat sei versichert, dass der Kuchen nicht gemüsig schmeckt, sondern eher wie ein würziger Käsekuchen. Gaaaanz lecker!

Fröhliches Gruseln euch allen!

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